Seven Sins

Einmal Hölle und zurück


About

 

My Secret Garden

 

MSG ist eine kleine Forencommunity für alle, die sich nicht wirklich auf ein Themengebiet festlegen wollen und/oder können. Eine beschwingte Plauderrunde, in der man - völlig kostenfrei - neue Freunde finden, Blogs verfassen, Galerien anlegen und Videos hochladen kann.

 

Zwar möchten wir auf MSG nicht als speziefisches Forum gesehen werden, doch wäre es gelogen zu behaupten, dass sich bei uns lediglich die Entscheidunsscheuen zusammenfinden würden.

 

Derzeit ist MSG Treffpunkt für leidenschaftliche Hobbyautoren, welche sich im Forum rege austauschen. Daraus entstanden verschiedene Forenprojekte, zu denen eben auch die "Sieben Sünden" gehört.

 

Das Projekt

 

 

Jeder kennt sie, die sieben Todsünden, die ein guter Christ nicht begehen soll um sein Seelenheil nicht zu gefährden. Da wir auf MSG aber die Hölle gepachtet und vor Fegefeuer und Schwefel keine Scheu haben, wollten wir uns der Thematik einfach annehmen und sehen, was man aus den sieben verwerflichen Dingen so herausholen kann.

 

Im Prinzip funktion

 

iert es sehr einfach und erklärt sich demnach von selbst. Die sieben Sünden sind:

 

  • Hochmut (Eitelkeit, Stolz, Übermut)
  • Geiz (Habgier)
  • Wollust (Ausschweifung, Genusssucht)
  • Zorn (Rachsucht, Vergeltung, Wut)
  • Völlerei (Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht)
  • Neid (Eifersucht, Missgunst)
  • Faulheit (Feigheit, Ignoranz, Trägheit des Herzens)

 

Selbige stehen als Schlagworte in diesem Projekt, welches ein Rating ab 18+ hat. Dieses  Projekt hat keine Termin und/oder Wortvorgabe, ebenso ist es egal in welchem Bereich geschrieben wird. Einzig und allein das hohe Rating muss zwingend eingehalten werden.

Todsünde

 

Definiton

 

Mit dem Begriff Todsünde (peccatum mortiferum) werden im Katechismus der katholischen Kriche bestimmte, besonders schwerwiegende Sünden bezeichnet.

Davon grenzt die katechetische Tradition der römisch-katholischen Kirche einerseits die „himmelschreiende Sünde“ als Steigerung gegenüber der Todsünde, andererseits die „lästerliche Sünde“ als minderschweres, geringfügiges Vergehen ab.

 

Damit eine Sünde als schwer zu beurteilen ist, muss sie drei Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie muss eine schwerwiegende Materie, insbesondere einen Verstoß gegen die zehn Gebote, zum Gegenstand haben; traditionell werden Ehebruch, Mord oder Apostasie genannt.
  • Der Sünder muss die Todsünde „mit vollem Bewusstsein“ begehen, die Schwere der Sünde also bereits vorher erkennen.
  • Die Sünde muss „mit bedachter Zustimmung“ (also aus freiem Willen) begangen werden.

 

Papst Johannes Paul II. konkretisierte den Begriff Todsünde im Apostolischen Schreiben über Versöhnung und Buße in der Kirche Reconciliatio et paenitentia aus dem Jahr 1984 wie folgt:

 

„Die Lehre der Kirche nennt denjenigen Akt eine Todsünde, durch den ein Mensch bewusst und frei Gott und sein Gesetz sowie den Bund der Liebe, den dieser ihm anbietet, zurückweist, indem er es vorzieht, sich selbst zuzuwenden oder irgendeiner geschaffenen und endlichen Wirklichkeit, irgendeiner Sache, die im Widerspruch zum göttlichen Willen steht“.

 

Insgesamt kommt in der Todsünde eine Abkehr von der in der Sündenvergebung durch die Taufe begründeten Gemeinschaft mit Gott zum Ausdruck. Für die erneute Vergebung der persönlichen Schuld ist aber keine weitere Taufe erforderlich, sondern es genügt die vollkommene Reue, also die bewusste Hinwendung zur Liebe Gottes. Im Bußsakrament, der Beichte, ist dem Büßer die Vergebung von Todsünden überdies auch ohne Gewissheit über die Vollkommenheit der Reue zugesagt.

 

Abgrenzung zum Laster

 

Sünden entstehen nach der klassischen Theologie aus sieben schlechten Charaktereigenschaften:

  • Superbia
  • Avaritia
  • Luxuria
  • Ira
  • Gula
  • Invidia
  • Acedia

Diese Charaktereigenschaften werden als Hauptlaster bezeichnet. Sie sind selbst keine Sünden im engeren Sinne, jedoch die Ursache von Sünden und können sowohl zu schweren als auch zu lässlichen Sünden führen. Da die Hauptlaster Ursache und somit Wurzel von Sünden sind, werden sie gelegentlich auch als „Wurzelsünden“ bezeichnet; auch der Begriff „Hauptsünde“ ist gebräuchlich. Verwirrend und theologisch falsch, aber umgangssprachlich gebräuchlich ist die Bezeichnung der sieben Hauptlaster als „sieben Todsünden“.

 

Erstmals findet sich eine solche Kategorisierung von menschlichen Lastern bei Euagrios Pontikos Ende des 4. Jahrhunderts. Er benennt acht negative Eigenschaften, von denen die Mönche heimgesucht werden können. Invidia gehörte für ihn nicht dazu, aber zusätzlich zu den oben genannten Vana Gloria (Ruhmsucht) und Tristitia (Trübsinn). Papst Gregor I. († 604) ordnete Trübsinn der Acedia zu, die Ruhmsucht dem Hochmut und fügte dem Sündenkatalog den Neid hinzu.

 

Schon damals wurden den Hauptlastern bestimmte Dämonen zugeordnet, am weitesten verbreitet ist jedoch die Zuordnung des Peter Binsfeld aus dem 16. Jahrhundert. Diese ordnet Luzifer den Hochmut, Mammon den Geiz, Leviathan den Neid, Satan den Zorn, Asmodeus die Wollust, Beelzebub die Völlerei und Belphegor die Faulheit zu.

 

Seit der mittelalterlichen Theologie werden den Hauptlastern häufig die Kardinaltugenden gegenübergestellt, die verschiedene Teil-Tugenden zusammenfassen. Zahlreiche Kirchenväter und Theologen befassten sich mit den Hauptsünden und trugen auch zu ihrer Systematisierung bei. Papst Gregor I. stellte ihnen etwa die „Sieben Gaben des Heiligen Geistes“ gegenüber.

 

Im Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche aus dem Jahr 1992 wird als erste Hauptsünde nicht Hochmut, sondern Stolz genannt.

 

Nach der Lehre der katholischen Kirche zieht die (schwere) Sünde den zweiten Tod, die Höllenstrafe nach sich, wenn man ohne vollkommene Reue und Buße stirbt. Die Vergebung der Todsünde kann nur im Bußsakrament oder durch vollkommene Reue erreicht werden. Die vollkommene Reue muss den Wunsch enthalten, das Bußsakrament und die Absolution zu empfangen. Auch der Empfang der heiligen Kommunion ist als unwürdig verboten. In der persönlichen Beichte spricht die Kirche durch den Priester in persona Christi den Sünder kraft göttlicher Vollmacht von seinen Sünden los. Hier genügt auch eine nur unvollkommene Reue für die wirksame Wiederherstellung der Taufgnade.


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